Wenn das Leben nicht den Weg einschlägt, den man sich wünscht, zeigt es sich gerade zur richtigen Zeit von der guten Seite. Es hält dir die kleinen, wichtigen Dinge vor die Nase. So dass du sie gar nicht übersehen kannst, auch wenn du das wolltest.
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man gemeinsam über das Leben jammern und danach lachen kann.
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man sich unter eine Decke kuscheln und drei Packungen Popcorn und Schokolade essen und Film gucken kann. Ya Ya!
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man anschließend die Stadt unsicher machen und sich betrinken kann.
Wie schön, Freunde zu haben, die man mitten in der Nacht telefonisch erreicht und im nahegelegenen Lokal treffen kann.
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man gemeinsam nachmittags Kaffee trinkt und frühstückt.
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man an einem Sonntag Abend spazieren gehen, im Baum sitzen und träumen kann. Und dann Orgien feiern, mit Dawson's Creek und den Foo Fighters, dazu Kerzen, Kuchen und ein Gläschen Wein.
Wie schön, Freunde zu haben, die man anrufen kann, und die einen aufbauen, auch wenn man ins Telefon weint.
Wie schön, ein zuhause zu haben.
Und manchmal auch wie schön, wie man sich selbst beeinflussen kann.
Hin und wieder funktioniert's.
Und hin und wieder muss man im Taxi weinen.
Montag, 19. Februar 2007
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