Donnerstag, 22. Februar 2007

ich kauf meine tickets nur noch bei wienXtra

...denn da haben die angestellten noch geschmack
gedankenverloren in die VVK-stelle gesteuert
und 6 tickets für die lieblingsband geordert
nach fünfzehn minuten
mit einem lächeln auf dem gesicht
zufrieden heimspaziert -
eine viertel stunde schwärmen
glänzen in den augen
von vergangenen konzerten berichten
vorfreude auf jenen donnerstag
an dem sie inmitten des publikums
mich verzaubern werden

a band in a box...

about a girl

ich kann manchmal einen song 50 mal hintereinander anhören und hab allerlei süchte.
ich steh auf violetten nagellack und auf erich fried.
ich brauch tausend zettel, um nicht im chaos zu ertrinken und meinen kopf zu vergessen.
manchmal bin ich romantisch, hin und wieder realistisch, ab und zu optimistisch.
ich liebe leise barfüssige waldspaziergänge und laute konzerte.
ich hasse nicht.
aber ich kann unehrlichkeit nicht leiden.
genauso wenig, wie am morgen in den kühlschrank zu schauen und zu bemerken, dass keine milch mehr da ist.

eigentlich nicht nur am morgen.
ich ertappe mich dabei, fast schon wie meine mutter zu lachen.
und ich hab ein sofa, das nur als kleiderablage dient.
was ich nicht hab, ist einen grünen daumen.
früher hab ich bei jedem ersten date von meinen unfällen erzählt.
heute hab ich keine dates mehr.
dafür die finger meiner oma.

more to come, i need some sleep now.

Dienstag, 20. Februar 2007

mayday, there must be something wrong

Vor ziemlich genau 9 Jahren sind wir uns zum ersten Mal begegnet.
Du hast dich kurz in mein Leben geboxt.
Mein Tagebuch erzählt davon.
Die Details hab ich vergessen.
Jetzt hab ich sie wiedergefunden.
Zunächst schriftlich, dann in meinem Kopf.
Der Zeitpunkt war schlecht, du wolltest nicht aufgeben.
Ich hab dich vertrieben.

Jahre später trafen wir uns erneut.
Ein Sommer voller Spass.
Lange Nächte,
an denen wir geredet haben.
Ich hatte eine Beziehung,
du auch.
Wir hatten sowas wie eine Freundschaft.
Dann war der Sommer vorbei,
und wir verloren uns aus den Augen.
Hin und wieder zufällige Treffen.
Freude auf beiden Seiten.
Nicht mehr und nicht weniger.

Um Weihnachten herum kam ein Mistelzweig ins Spiel.
Ich mag Bräuche nicht.
Trotzdem hat dich das zurück in mein Universum gebracht.
Plötzlich, heftig, unerwartet, unglaublich.
Für dich aber hat irgendwas nicht gestimmt.
Die Möglichkeit für eine Freundschaft wurde im Keim erstickt,
und dieses mal hast du mich vertrieben
aus deinem Leben.

Chance für was?

music was my first love

es gibt immer einen passenden song, für jede lebenslage. manchmal muss man ihn suchen, manchmal taucht er von selbst auf, aus dem universum der musik. es gibt lieder, die mich auch nach zehn jahren noch an einen bestimmten abend erinnern, an einen bestimmten menschen. ich höre die ersten takte, und bin plötzlich wieder in einer bestimmten situation. solche songs gibt es viele. lola von den kinks zum beispiel.
der song des heutigen tages ist aber folgender (erinnert mich zwar an nix, passt trotzdem verdammt gut, zu gut):

daft punk: someting about us.

It might not be the right time
I might not be the right one
But there's something about us I want to say
Cause there's something between us anyway

I might not be the right one
It might not be the right time
But there's something about us I've got to do
Some kind of secret I will share with you

I need you more than anything in my life
I want you more than anything in my life
I'll miss you more than anyone in my life
I love you more than anyone in my life

Eva, danke!

Montag, 19. Februar 2007

Die Front, die sich Leben nennt

Wenn das Leben nicht den Weg einschlägt, den man sich wünscht, zeigt es sich gerade zur richtigen Zeit von der guten Seite. Es hält dir die kleinen, wichtigen Dinge vor die Nase. So dass du sie gar nicht übersehen kannst, auch wenn du das wolltest.

Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man gemeinsam über das Leben jammern und danach lachen kann.
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man sich unter eine Decke kuscheln und drei Packungen Popcorn und Schokolade essen und Film gucken kann. Ya Ya!
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man anschließend die Stadt unsicher machen und sich betrinken kann.
Wie schön, Freunde zu haben, die man mitten in der Nacht telefonisch erreicht und im nahegelegenen Lokal treffen kann.
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man gemeinsam nachmittags Kaffee trinkt und frühstückt.
Wie schön, Freunde zu haben, mit denen man an einem Sonntag Abend spazieren gehen, im Baum sitzen und träumen kann. Und dann Orgien feiern, mit Dawson's Creek und den Foo Fighters, dazu Kerzen, Kuchen und ein Gläschen Wein.
Wie schön, Freunde zu haben, die man anrufen kann, und die einen aufbauen, auch wenn man ins Telefon weint.
Wie schön, ein zuhause zu haben.
Und manchmal auch wie schön, wie man sich selbst beeinflussen kann.
Hin und wieder funktioniert's.
Und hin und wieder muss man im Taxi weinen.

Everybody hurts

Alles wird gut. Daran möchte ich gerne glauben können.
Daran versuche ich zu glauben.
Daran glaube ich manchmal.
Meine Welt ist zum zweiten Mal eingestürzt.
Gefühle, die trügerisch waren.
Gefühle, die ich überhören wollte.
Gefühle, die da sind.
Die nicht nach einem Gespräch plötzlich verschwinden.
So wie du verschwindest.
Aus meinem Leben.
Plötzlich warst du wieder da.
Nach Jahren des immer wieder aus den Augen Verlierens.
Wir haben Fehler gemacht.
Einmal
zweimal
dreimal.
Drei Mal ist genug.
Die Konsequenz daraus:
geh.
Du kannst das.
Ob ich das kann, wird sich herausstellen.

Ich glaube an Seelenverwandtschaft.

Warum nur haben wir diese Fehler begangen?
Warum kann ich nicht böse auf dich sein?
Warum ist so viel Liebe in mir?
Warum träume ich von dir?
Warum kann ich dich nicht hassen?
Sondern nur vermissen?
Warum?

Freitag, 16. Februar 2007

Die Hoffnung beeinträchtigt die Beobachtung.

Und wie.
Ich stelle fest, dass ich von Tag zu Tag immer weniger klar denken kann. Ich lege alles auf die Waage und nimm alles total ernst und frage mich ständig, warum.
Das muss ein Ende haben.
Ich mag keine Sachen mehr machen, die nicht gut für mich sind.
Nein und nochmal nein.
Mittlerweile weiss ich das besser.
Ich mag mich nicht länger lächerlich machen.
Und allen Freundinnen mit meinem momentan einzigen Gesprächsthema auf die Nerven gehen.
Mir selber auch nicht mehr.
Und ihm auch nicht mehr.
Keine bescheuerten sms mehr. Keine Mails, kein Skype.
Gar nichts mehr.
Verabschieden.
Hier ist für Freundschaft kein Platz.
Ich hab es mir gewünscht, aber ich muss mir eingestehen,
dass ich nicht kann.
Mein Körper sagt es mir.
Gesehen, gezittert und geschwitzt. Hirn abgeschalten.
Schrecklich.
Genauso schrecklich, wie sich mein Abschied hier anfühlt.
Ein stiller Abschied, ein stiller Schmerz.
Kein "Ciao, mach's gut, ich wünsch dir ein tolles Leben!"
kein wenn und aber
einzig ein Versuch
der viel Kraft erfordern wird
alles was ich muss
ist schweigen
dann wird er sich auch nicht mehr melden

Wann wird nur alles gut?

Donnerstag, 15. Februar 2007

Vom Singen, Springen und Umherziehen

Nachdem ich gleich zwei Stöckchen zugeworfen bekommen hab (jetzt ist’s wohl soweit, dass ich nicht mehr nur halbheimlich mitlesen kann), sitz ich nun da und zerbreche mir den Kopf, was es wohl Kurioses in meinem Leben geben könnte, das ich auch noch mit mir mehr oder weniger bekannten Menschen teilen möchte…
Meine Ungeduld? Ne, die ist eher wohl unheimlich als kurios. Mein mit dem Kopf durch die Wand rennen müssen? Nö, auch hinderlich. Meine Kaffeetrinkgewohnheiten? Na ja, nicht jeder mag den Kaffee so, wie ich ihn mag (3/4 Milch, ¼ Kaffee, 1 Löffel Honig) – aber das ist Geschmackssache und alles andere als kurios.


Stilles oder viel mehr lautes Häuschen
Kurze Erklärung vorweg: bei mir zuhause wurde die WC-Türe nie abgesperrt. Da gab’s ganz einfache Verhaltensregeln: durchs Schlüsselloch gückseln und erahnen, ob das Licht an ist oder nicht. Wenn nicht, hatte das Klo frei zu sein. Das ging auch meistens gut.
Es führte aber schlussendlich vermutlich dazu, dass ich mich als kleines Mädchen nicht traute, irgendwo – egal wo (!) – die Klotüre abzuschließen. Stattdessen saß ich auf dem Klo und trällerte ein Liedchen vor mich hin. Damit ja alles wußten, dass das Klo besetzt war. Zum Glück hab ich diese Angst irgendwann überwunden und suche nicht mehr nach Fluchtwegen, falls sich die Türe eventuell nicht mehr aufschließen lassen sollte.
Das wahrscheinlich auch zur Erleichterung meiner Freunde. Denn singen hört man mich selten in der Öffentlichkeit. Höchstens ganz „intim“ bei ner Autofahrt, wenn das Radio ganz laut aufgedreht ist und ich das Gefühl habe, dass man meine Stimme eh nicht raushört. Denn das muss nicht sein. Echt nicht.

Knochen brechen. Aber Gips? Nein, danke!
Vielleicht schon eher eine Kuriosität, sich viermal nen Knochen zu brechen, aber noch nie einen Gips getragen zu haben. Drei Gegebenheiten lassen sich noch leicht erklären, denn da war einfach jedes mal der kleine Zeh gebrochen (drei mal der gleich, ja!). Und wie blöd auch noch – beim ersten Mal habe ich mein kleines Kaninchen verfolgt, das vom Balkon (seinem großen Reich) in die Wohnung rannte. Na ja, ich war zu schnell dran und hab die Tür etwas verfehlt. Beim zweiten Mal habe ich gegen den Kleiderständer getreten, und das dritte mal ist gar nicht so lange her, Silvester 2005. Sieben Uhr morgens, grad heimgekommen, wollt ich das Fenster öffnen, und bin voll ins Bett gerannt. Massivholz oder so was. Jedenfalls um einiges härter als mein Zeh. Dachziegelverband aus Tape. Das hab ich drauf. Falls sich mal jemand den kleinen Zehen brechen sollte: ich hab die besten Tapes ever drauf.
Der vierte war eigentlich der erste Knochenbruch in meinem Leben. Mit fünf Jahren. Im Sommer. Dem verdanke ich auch zwei Löcher im Knie. Beim Fangen-Spielen mit dem Rad hingefallen, Oberschenkelknochen durch. Sieben Wochen Krankenhaus, Streckverband, Nagel durchs Knie, Gewichte dran. Unlustig.
Wär’ ich älter gewesen, hätte man operiert. Aber mit fünf wachsen die Knochen noch viel zu schnell. Da geht nix. Danach ging auch nix mehr, mit laufen.

No fear of falling
Früher war ich begeisterter Fan des Europaparks in Rust. Ich konnte nicht genug bekommen von Eurosat und später Euromir. Eine Runde nach der anderen. Immer wieder nach oben, um rasend schnell nach unten zu fahren. Schreien. Ohne Hemmungen. Ohne Angst.
Später hab ich von meinem damaligen Freund zum zweijährigen Jubiläum einen Bungy-Sprung geschenkt bekommen. Angst? No way. Er hatte mehr Angst als ich. Vor allem weil ich zuerst gesprungen bin. Da gab es für ihn kein zurück mehr. Mir hat’s unglaublich Spaß gemacht, am liebsten hätte ich mich sofort danach immer wieder und wieder in die Tiefe gestürzt. Von der 106 m hohen Brücke in Lingenau.
Heute bekomme ich Schweißausbrüche, wenn ich nur daran denke. Ich kann auch nur mit allergrößter Überwindung Achterbahn fahren. Bungy? Gar nicht daran zu denken.

Fünf oder sechs?
Sommersprossen. Märzenschiss. Hab ich zur Genüge. Im Sommer mehr, im Winter weniger. Zumindest im Gesicht. Meinen Arm ziert ein besonders tolles Arrangement. Da gibt es eine Stelle, an der fünf Sommersprossen genau so angeordnet sind, wie auf einem Würfel. Himmel, war ich früher stolz auf das. Damals habe ich meinen Arm jedem unter die Augen gehalten. „Schau mal, was ich da hab. Cool, oder?“ Anscheinend vermehren sich Sommersprossen im Alter. Dachte ich immer. Komischerweise verblassen sie bei mir. Zumindest manche. Der Fünfer existiert nicht mehr. Egal, ich würde meinen Arm auch nicht mehr als vermeintliche Kuriosität herzeigen.
Vielleicht brauche ich auch einfach nur Sonne…

Move your ass
Langweilig ist mir in den letzten Jahren nicht geworden, bei den ständig wechselnden Wohnorten, Wohnungen und Mitbewohnern. Ich kenne niemanden, der in so kurzer Zeit so oft umgezogen ist (die Details bleiben geheim bzw. dem/der LeserIn erspart). Manche Freunde sagen, sie hätten gerne so ein aufregendes Leben wie ich (ich finde es ehrlich gesagt alles andere als aufregend). Ich bin nur froh, endlich ein zuhause gefunden zu haben. Für länger als ein halbes oder auch ein ganzes Jahr. Ich muss zur Ruhe kommen, und das passiert schon in diesem Moment. Ich werde ruhiger, obwohl gerade jetzt so viel passiert. Kurios genug?

Streifenhörnchen oder doch Schieri?
Lange ist’s her, wir waren ca. 15, und wir trugen eine Schiedsrichterjacke. Schwarz-weiß gestreift. Genau. Die, die normalerweise Männer auf Schlittschuhen mit dicken Helmen tragen. Dämmert’s? Wir vier Mädels haben sie abseits der Eisfläche getragen. Getragen haben wir noch was anderes. Bier, Glühwein, Süßigkeiten, Brezel – und das alles in einer unförmigen Holzbox (Bauchladen für Insider). Stammkunden gab’s haufenweise. Männliche. Nicht gerade der Job, auf den man stolz sein muss. Aber das Geld war gut. Und der Spaß war groß. Bis auf die derben Anmachsprüche oder Streitigkeiten auf der Stiege: „Jetzt geh mal endlich aus dem Weg, du Streifenhörnchen!“ Na ja, lieber Streifenhörnchen als Schiedsrichter, die sich ganz andere Sprechgesänge anhören mussten… you know what I’m talking about?

Je länger ich über kuriose Geschichten oder Charakterzüge nachdenke, umso mehr füllt sich mein Gehirn mit Bildern. Wachsmalereien, die sich tief in meine Gehirnwindungen eingebrannt haben. Doch genug für heute, vielleicht werde ich sie in Zukunft bei der einen oder anderen Gelegenheit Preis geben, Happen für Happen, wohl portioniert. Gut bekomms!

Dienstag, 13. Februar 2007

erich fried

wollen

bei dir sein wollen
mitten aus dem was man tut
weg sein wollen
bei dir verschwunden sein

nichts als bei dir
näher als hand an hand
enger als mund an mund
bei dir sein wollen

in dir zärtlich sein
dich küssen von außen
und dich streicheln von innen
so und so und auch anders

und dich einatmen wollen
immer nur einatmen wollen
tiefer tiefer
und ohne ausatmen trinken

aber zwischendurch abstand suchen
um dich sehen zu können
aus ein zwei handbreit entfernung
und dann dich weiterküssen


... eines der schönsten liebesgedichte für mich...
-sehnsucht-

wash and go

mir ist schwindlig
zu viel auf der achterbahn der gefühle gefahren
zu viel das herz in der waschmaschine gewaschen
momentanes programm:
schleudern
den weichspüler weggelassen
(das schadet der umwelt)
auf das hin- und her geworfen werden
könnt ich gut und leicht verzichten
aber es geht stetig
auf und ab

aber das gute:
ich bin mir sicher
dass irgendwann
die wäsche gewaschen sein wird
und die türe geöffnet werden kann
und vielleicht
nimmst du dann meine hand.



Dienstag, 6. Februar 2007

wohlfühlmensch

es gibt wenige menschen, in deren gegenwart ich mich so ausgesprochen wohl fühle wie in seiner...
genauso sein, wie man ist. just be. just live.
reden, lachen, weinen, zärtliche berührungen.
von der ewigkeit träumen, das jetzt genießen.

hört er mein herz?
fühlt er, was ich fühle?
ich mach mich auf den weg
der erste schritt des gemeinsamen lebensabschnitts
ich nehme ihn an der hand
wird er mir folgen?

kein klammern
kein ständiges sich sehen
keine eifersucht
kein zwang

ihn zwar am liebsten ständig um sich haben
aber das allein sein genießen
in der vorfreude
auf eine gemeinsame zeit

respekt
liebe

Sonntag, 4. Februar 2007

up and down

dont' play games with me, my dear friend.

ich schwelge in glückseliger erinnerung,
und gleichzeitig erfasst mich eine unsagbare angst davor, wie es weiter gehen wird.

ob es weiter gehen wird.


Dienstag, 23. Jänner 2007

Nachwehen

Eine Nacht
Ein Kuss
Berührungen
Die das Leben verändern

Du bist mir gedanklich verbunden
Und warst mir körperlich so nah
Doch deine Gefühle
Sind meilenweit entfernt
Von meinen

Du hast dich vom Moment verführen lassen
Aber dein Herz hängt an der Vergangenheit
Ich hingegen lebe in der Gegenwart
Und träume von der Zukunft


Dienstag, 16. Jänner 2007

Imaginäre Briefe

Andere Männer zu küssen schmeckt nicht nach mehr, von anderen Männern berührt zu werden, fühlt sich nicht perfekt an. Andere Männer zu küssen, und dabei an dich zu denken, ist unfair.

Vier Tage später, und ich hab’s geschafft.
I know how you feel.
Ich hatte gestern einen sehr netten Abend mit einem guten Freund.
Wir haben geflirtet und viel gelacht.
Ich habe mich verführen lassen.
Die Verlockung war groß, in das Spiel einzusteigen.
Für mich war es ein Spiel. Für ihn vielleicht mehr.
Er wollte, dass ich mit zu ihm komme.
Genau diese Grenze zu überschreiten wollte ich vermeiden.
Aber es hat gerade so gut gepasst...

Jetzt bereue ich es.
Mit Menschen spielt man nicht.
Liebe ist kein Spiel.
Und Freundschaft setzt man schon gar nicht aufs Spiel.

Und dann du.

Ich habe Angst davor, wie es sein wird, wenn wir mal wieder Kontakt haben werden. Ich habe Angst davor, nochmal so tief zu fallen. Angst vor Hoffnungen, die du in mir weckst, die völlig aus der Luft gegriffen sind. Angst vor dem Flirten. Angst vor mir selbst...


And so it is
Just like you said it would be
Life goes easy on me
Most of the time
And so it is
The shorter story
No love, no glory
No hero in her sky

I can't take my eyes off of you
I can't take my eyes off you

Did I say that I loathe you?
Did I say that I want to
Leave it all behind?

I can't take my mind off of you
I can't take my mind off you

(Lyrics by Damien Rice)

Freitag, 5. Jänner 2007

no matter...

no matter where i am
no matter what i do
no matter who i'm with
i'm thinking about you

keine ahnung, was du mit mir gemacht hast.
ich wach' auf, und denk an dich.
ich geh' durch den tag, und denk an dich.
ich lieg' im bett, und vermiss dich.

bad timing.
again and again.
i'm too late.
again.

Mittwoch, 3. Jänner 2007

Zwischenspiel

Alte Filme angeschaut, bekannte Gesichter wiederentdeckt, in Erinnerungen geschwelgt, auf den Kalender geblickt und bemerkt, dass etwas komisch ist. Seltsam sind die Temperaturen, der Schnee, der plötzlich vom Himmel fällt. Alles andere ist wie immer. Heimkommen. Für gewisse Zeit das zuhause wechseln. Daran erinnert werden, warum man manche Dinge gerne in Kauf nimmt. Freunde.

Das Zwischenspiel war plötzlich da und rasend schnell vorbei. Vieles ist geschehen, einiges davon will mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ganz liebe Menschen waren da. Und genau sie lassen mich freudig ins neue Jahr schreiten.
Vienna calling...
Diana's going to be back :-)

Montag, 1. Jänner 2007

grandparents are so sweet


...zumindest meine. Zwei Erlebnisse des letzten Monats:

Erstens: Mein Geburtstag. Alles fein. Kleiner Rahmen. Endlich mal wieder Großeltern treffen. Schön.
Bis zum Abschied.
Opa: "Sag mal, Mädchen, jetzt bist du schon 26. Wann heiratest du denn endlich?"
Me: "Hmmmm, weiss nicht. Eigentlich gibt es momentan keinen Mann in meinem Leben. Und überhaupt: will ich eigentlich irgendwann mal heiraten?"
Erschreckend: in meinem Alter waren sowohl meine Großeltern als auch meine Eltern schon verheiratet. Oder eigentlich nicht erschreckend, sondern ganz gut so, wie es ist. Freiheit genießen. Alles zu seiner Zeit.


Zweitens: Neujahrs-Brunch. Dieses Mal schießt Oma den Vogel ab.
Oma: "Mei, D., diese kurzen Haare - das steht dir soooo gut, du schaust aus wie ein 15-jähriges Mädchen!"
Ha ha. Was soll man dazu noch sagen?
Danke, Oma, fürs Kompliment, lieb gemeint. Aber doch irgendwie daneben ;-)